„Okay, dann machen wir Interviews!“ – Aber wie?

Lea Pörtner

Bei dem Projektthema „Visualizing memories – Der lange Weg der Russlanddeutschen“ sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Viele Gruppen haben sich dazu entschieden, Interviews zu führen, um die Personen „hinter der Geschichte“ zu zeigen. Wir beschäftigen uns beispielsweise mit Russlanddeutschen als SowjetbürgerInnen und versuchen ihren Alltag und Erinnerungen durch Fotos darzustellen. Aber wie kommt man an diese wichtigen Informationen?

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„Wie eingelegte Gurken“ – Erinnerungen aus dem Einmachglas

Julia Rössing

Um unserem Vorhaben, der Erstellung von einem Visual zum Thema Nostalgie der Russlanddeutschen ein Stück näher zu kommen, waren wir beim Hamburger Verein der Deutschen aus Russland e.V. zu Besuch. Dabei lernten wir nicht nur einiges über die Geschichte der Russlanddeutschen aus erster Hand, sondern auch viel darüber, wie Erinnerung funktioniert.

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Eine Frage des Formats

Natalie Živković, Paul Scibiorski

Bei anfänglicher Google-Recherche zu unserem Thema „Geschichte der Russlanddeutschen“ bot sich erstmal eine erschlagende Fülle an Informationen dar: die meisten Artikel beginnen bei Zarin Katharina II., die mit ihrem Einladungsmanifest von 1763 nach Ausländern für die noch unbesiedelten Gebiete im Russischen Reich warb und deren Versprechen besonders Menschen aus den deutschen Fürstentümern anlockten. Damit beginnt offiziell die Geschichte der Russlanddeutschen. Aber wir fanden mehr.

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Das perfekte Interview

Claudia Wasik

Der/die perfekte InterviewpartnerIn – Ein Traumkonstrukt oder existiert so jemand tatsächlich? Und welche Eigenschaften zeichnen diese Person aus? Fakt ist, jede/r InterviewpartnerIn und jede Geschichte ist auf ihre eigene Art und Weise perfekt, sie muss nur zur gegebenen Thematik passen und dementsprechend sorgfältig ausgesucht werden. „Das perfekte Interview“ weiterlesen

Das Protokoll als journalistisches Format

Nina Englert

Was sollen wir über Russlanddeutsche sagen? Vor dem Seminar hat sich kein Mitglied unserer Gruppe konkreter mit der Geschichte der Russlanddeutschen befasst, keiner von uns hat einen direkten Bezug. Was sollen wir erzählen? Über wen? Gibt es da nicht eine andere Möglichkeit? Wie können wir die potentiellen ProtagonistInnen selbst zu Wort kommen lassen?

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Ein Geflecht aus Orten und Geschichten

Claudia Wasik, Freya Bartels, Lilit Saghatelyan, Natali Antidze

Schon von Anfang an hatten wir die Idee eine Karte zu gestalten, auf der die Migrationswege von Russlanddeutschen sichtbar werden. Das Format liegt bei dem Thema ja auch irgendwie auf der Hand, denn eine Karte kann gerade eines gut zeigen – geografische Zusammenhänge. Migration ist vor allem erst einmal ein Ortswechsel, das Verlegen des Lebensmittelpunktes von A nach B, von einem Land in ein anderes – eine Bewegung im geografischen Raum also.

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Digitaltechnik als Indikator gesellschaftlicher Veränderungen

Tabea Thoele

Inzwischen ist unsere historische Presseschau zum Abzug der früheren Sowjetarmee aus Ostdeutschland abgeschlossen. Nach unserer Recherche, einem gründlichen Lektorat sowie der Veröffentlichung schließt sich eine Reflexion an. Neben Wissensakquise und der Sichtung von Material wird nach den Monaten der Arbeit für das Dekoder-Projekt vor allem klar, dass die Quellenlage durch Digitalisierung zunehmend fragmentierter wird. Wie erheben wir Daten, was hat sich durch Digitaltechnik verändert ? „Digitaltechnik als Indikator gesellschaftlicher Veränderungen“ weiterlesen

Auf der Suche nach dem roten Faden

Chantal Stannik

Eine Presseschau zum Thema „Der Eiserne Vorhang fällt“, die den Zeitraum von September bis Dezember 1989 in den Blick nimmt – das hat sich zu Beginn des Seminars einfach angehört. Im Team hat keiner damit gerechnet, dass es Probleme bei der Beschaffung von Quellen geben könnte. Auch nicht, dass ein Mauerfallbezug in den russischen Printmedien schwer zu finden ist.

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